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title: "CPU-Name in Windows 11 über die Registry ändern"
description: "So änderst du den Prozessor-Namen in den Systemeigenschaften. Erfahre, warum dies nur eine optische Änderung ist und warum er nach einem Neustart zurückgesetzt wird."
url: "https://www.alemasone.com/de/cpu-name-windows-11-registry-aendern/"
language: "de"
published: 2025-03-05
updated: 2026-09-19
categories: ["Betriebssysteme Und Personalisierung"]
translations:
  it: "https://www.alemasone.com/it/cambiare-nome-cpu-windows/"
  en: "https://www.alemasone.com/en/change-cpu-name-windows-11-registry/"
  es: "https://www.alemasone.com/es/cambiar-nombre-cpu-windows-11/"
  fr: "https://www.alemasone.com/fr/changer-nom-processeur-windows-11-registre/"
  pt: "https://www.alemasone.com/pt/mudar-nome-cpu-windows-11/"
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# CPU-Name in Windows 11 über die Registry ändern

Um den Prozessornamen zu ändern, der in Windows unter „Systeminformationen“ angezeigt wird, musst du lediglich einen Registry-Eintrag namens **ProcessorNameString** bearbeiten. Beachte jedoch, dass diese Änderung **rein kosmetisch** ist – Leistung und Taktraten bleiben unverändert –, und dass sie **nach einem Neustart verschwindet**: Beim Hochfahren liest Windows den echten Namen direkt vom Prozessor aus.

Es ist ein harmloser Trick und eine neugierige Methode, um zu sehen, wo Windows die Hardware-Informationen speichert. Das Vorgehen ist unter Windows 11 und Windows 10 identisch.

## Wo findet man den Prozessornamen

Beim Start liest Windows den Namen vom Prozessor aus und schreibt ihn in die Registry, wobei für jeden Kern ein eigener Schlüssel angelegt wird:

```text
HKEY_LOCAL_MACHINE\HARDWARE\DESCRIPTION\System\CentralProcessor\0
```

Der Wert mit dem Namen heißt **ProcessorNameString**. Die Unterordner `0`, `1`, `2` usw. sind die logischen Kerne; das System liest den Eintrag mit der Null aus.

![Registrierungs-Editor geöffnet auf dem Schlüssel CentralProcessor mit hervorgehobenem Wert ProcessorNameString](editor-registro-sistema-processorname.png "Die nummerierten Ordner sind die logischen Kerne: Der mit der Null ist der entscheidende")

## Die Anleitung

> **Bevor du beginnst**, exportiere eine Kopie des Schlüssels, den du bearbeiten möchtest: Wähle im [Registrierungs-Editor](https://learn.microsoft.com/it-it/troubleshoot/windows-server/performance/windows-registry-advanced-users) den Schlüssel aus, gehe auf **Datei** → **Exportieren** und speichere die Datei. Diese Änderung ist nicht riskant, aber bei der Registry ist es eine gute Gewohnheit.

1. Drücke <kbd>Win</kbd> + <kbd>R</kbd>, gib `regedit` ein und bestätige die Benutzerkontrollierungsanfrage.

2. Kopiere diesen Pfad in die Adressleiste oben und drücke Enter:

   ```text
   HKEY_LOCAL_MACHINE\HARDWARE\DESCRIPTION\System\CentralProcessor\0
   ```

3. Mache im rechten Bereich einen Doppelklick auf **ProcessorNameString**.

4. Lösche unter **Wertedaten** den aktuellen Namen, schreibe deinen gewünschten Namen hinein und klicke auf **OK**.

5. Schließe den Editor und öffne **Einstellungen** → **System** → **Info**: In der Zeile **Prozessor** findest du nun den neuen Namen. Ein Neustart ist nicht nötig – im Gegenteil: Nach einem Neustart ist die Änderung wieder weg.

Falls sich der Eintrag nicht bearbeiten lässt, hat der Editor keine Administratorrechte. Schließe ihn, suche `regedit` nach „Regedit“ im Startmenü und wähle **Als Administrator ausführen**.

![Windows 11 Info-Seite, die einen erfundenen Prozessornamen anstelle des echten zeigt](finestra-informazioni-sistema-cpu-windows.png "Das Fenster zeigt den Registry-String an, nicht das, was tatsächlich im Computer verbaut ist")

Der geänderte Name erscheint auch im **Task-Manager** (<kbd>Strg</kbd> + <kbd>Umschalt</kbd> + <kbd>Esc</kbd>) unter dem Reiter **Leistung** → **CPU**. Taktfrequenz, Kerne und Cache bleiben jedoch die echten Werte.

## Warum der echte Name nach einem Neustart zurückkehrt

Der Registry-Eintrag unter `HARDWARE` wird nicht auf der Festplatte gespeichert: Windows **erstellt ihn bei jedem Start neu**, indem es die [Hardwarekomponenten des Computers](/de/pc-selber-bauen-komponenten-montage-start/) ausliest. Jede Änderung dort ist also nur bis zum nächsten Ausschalten dauerhaft gültig.

Wenn du möchtest, dass der Name erhalten bleibt, kannst du ihn mit einer geplanten Aufgabe bei jedem Start automatisch überschreiben lassen. Erstelle in der **Aufgabenplanung** eine Aufgabe, die **beim Systemstart** ausgeführt wird, unter dem Benutzerkonto **SYSTEM**, mit diesem Befehl (ändere den Text in Anführungszeichen):

```bat
reg add "HKLM\HARDWARE\DESCRIPTION\System\CentralProcessor\0" /v ProcessorNameString /t REG_SZ /d "Il mio processore" /f
```

Um zum Normalzustand zurückzukehren, deaktiviere oder lösche die Aufgabe einfach und starte neu.

## Was sich nicht ändert

Um diesen Trick kursieren viele falsche Vorstellungen, daher ist es besser, diese direkt zu klären:

- **Die Leistung bleibt identisch.** Der Name ist lediglich eine Bezeichnung und keine Einstellung.
- **Die Leistung bleibt identisch.** Der Name ist nur eine Beschriftung, keine Einstellung.
- **Diagnoseprogramme sehen den echten Namen.** CPU-Z, HWiNFO und ähnliche lesen direkt vom Prozessor aus und ignorieren die Registry.
- **Spiele und Programme, die Systemanforderungen prüfen**, schauen auf die realen Merkmale, nicht auf den String.

Wenn du einen Screenshot für jemanden brauchst, bedenke, dass dieser keinerlei Prüfung standhält: Es reicht, CPU-Z zu öffnen, um das echte Modell zu sehen.

## Wozu kann nützlich sein?

Es gibt ein paar sinnvolle Anwendungen:

- **Verstehen, wie die Registry funktioniert**, anhand eines konkreten und umkehrbaren Beispiels von Daten, die Windows bei jedem Start neu aufbaut.
- **Verstehen, wie die Registry funktioniert**, anhand eines konkreten und reversiblen Beispiels von Daten, die Windows bei jedem Start neu aufbaut.
- **Einen Screenshot für ein Tutorial oder Handbuch vorbereiten**, ohne die echte Hardware des Computers zu zeigen.

## Wie du herausfindest, welchen Prozessor du wirklich hast

Wenn du hierher gekommen bist, weil du wissen willst, was in deinem Computer steckt, sind die richtigen Wege einfacher:

- **Task-Manager** → **Leistung** → **CPU** zeigt Modell, Taktfrequenz, Kerne und Cache an.
- In der PowerShell gibt der Befehl `Get-CimInstance Win32_Processor | Select-Object Name` den Namen in einer Zeile aus. Der alte `wmic cpu get name` funktioniert nicht mehr: WMIC wurde in neueren Windows 11-Versionen entfernt.
- **Systeminformationen** (`msinfo32` über das Startmenü) fasst die gesamte Hardware zusammen.
- Kostenlose Programme wie **CPU-Z** liefern Details zu Arbeitsspeicher, Mainboard und Spannungen.

## Häufig gestellte Fragen

### Kann die Änderung den Computer beschädigen?

Kann die Änderung den Computer beschädigen?

### Kann ich das dauerhaft machen?

Nicht direkt, da dieser Teil der Registry bei jedem Neustart neu erstellt wird. Du kannst sie jedoch mit der oben beschriebenen geplanten Aufgabe bei jedem Start erneut anwenden lassen.

### Funktioniert das auch unter Windows 10?

Ja, der Pfad des Schlüssels und das Vorgehen sind identisch. Nur der Ort, an dem du das Ergebnis siehst, unterscheidet sich: Unter Windows 10 findest du es in den **Einstellungen** → **System** → **Info**.

### Hilft das dabei, Programme auszuführen, die einen neueren Prozessor verlangen?

Nein. Die Hardware-Anforderungsprüfungen lesen die Identifikatoren und Funktionen des Prozessors aus, nicht den Namen, der in der Systemsteuerung angezeigt wird.

### Warum gibt es so viele nummerierte Ordner unter CentralProcessor?

Jeder davon ist ein logischer Kern: Ein Prozessor mit acht Kernen und Hyper-Threading zeigt sechzehn an. Die Windows-Systeme lesen den Ordner `0` aus, aber einige Programme schauen in die anderen; wenn du also ein konsistentes Ergebnis willst, ändere den Wert in allen.

### Kann man auch den Namen der Grafikkarte ändern?

Das Prinzip ist bei anderen im Registry beschriebenen Komponenten dasselbe und hat dieselben Auswirkungen: eine optische Änderung, die nach einem Neustart wieder verschwindet und von Diagnoseprogrammen ignoriert wird.
